Ernst Eitners Skizzen

Aus dem 1890iger Skizzenbuch

Ein großer Schatz des Hamburger Ausnahmekünstlers Ernst Eitner sind seine bisher weitestgehend unbekannten Skizzenbücher. Ein Füllhorn voll von wunderbar ausformulierten Aquarellen, stark kontrastierten schwarz-weiß Kompositionen und hingehauchten Kohlenebeln, in denen wie aus dem Nichts ein alter Kahn auftaucht. Aus dem 1890er Skizzenbuch "Gothmund" findet sich die Skizze des Israelsdorfer Hirtenteiches mit den heute noch vorhandenen (beiden) Eichen. Es scheint, als sei die beidseitige Fischerdorf-Skizze mit dem Blick auf die Treidelbrücke förmlich "über Kopf" zusammengewachsen.

Dass Eitner vermutlich über eine Zeitspanne von fünf Jahrzehnten das Gebiet des Travebogens aufsuchte, lässt die Radierung des Hirtenteiches von 1938 vermuten. Die berühmte Eiche, die das Ensemble bis 1932 dominierte, ist in seiner Radierung nicht mehr vorzufinden.

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